Projekte der Mitglieder

Die im Verein Netzwerk zusammengeschlossenenen Initiativen und Arbeitskreise stellen hier in Kurfassung ihre Arbeit und gegenwärtigen Projekte vor.

Der Arbeitskreis „Ein Mahnmal für das Frauen-KZ in Limmer“

setzt sich seit Frühjahr 2008 für die Schaffung eines angemessenen Gedenkortes auf dem ehemaligen Lagergelände für das Frauen-KZ der Continental AG in Hannover-Limmer ein und erarbeitet hierfür konkrete Vorschläge;

  • forscht zur Geschichte des ehemaligen Außenlagers und
  • sammelt insbesondere ZeitzeugInnen- und Erinnerungsberichte zur Lagergeschichte und über die Schicksale ehemaliger Häftlinge;
  • hält die Erinnerung an das Lager und die damaligen Gefangenen durch Veröffentli-chungen und Veranstaltungen – insbesondere jährlich um den 10. April, den Jahrestag der Lagerbefreiung – herum wach;
  • tritt für die Einrichtung eines gemeinsamen Info-, Arbeits-, Archiv- und pädagogischen Zentrums für alle ehemaligen hannoverschen KZ-Außenlager und ZwangsarbeiterInnenlager durch die Landeshauptstadt Hannover ein;
  • ist Mitglied im Netzwerk Erinnerung und Zukunft in der Region Hannover e. V. und
  • in der Interessengemeinschaft niedersächsischer Gedenkstätten und Initiativen zur Erinnerung an die NS-Verbrechen.

 

Stadtteilzentrum Lister Turm

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Das Stadtteilzentrum Lister Turm schafft Begegnungen und ist ein Ort für Kulturveranstaltungen verschiedenster Art. Als Stadtteilkulturzentrum bietet es sowohl die Möglichkeit Räume zu mieten, Veranstaltungen für Jung oder Alt zu besuchen als auch sich an verschiedenen Projekten zu beteiligen.

Die aktuellen Angebote der Stadtteilkultur finden Sie in unserem Monatsprogramm Kulturkalender und auf unserer Web Seite www. fzh-lister-turm.de

Mit Aktionswochen sind wir vertreten im Netzwerk Erinnerung und Zukunft.

In der Nacht vom 21./22.Februar 1933 wurde der Lister Turm Schauplatz einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen Nazis und Oppositionellen aus der SPD-nahen Organisation Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold. SA-Männer schossen auf Reichsbannermitglieder, die eine SPD- Versammlung schützen wollten. Es gab 19 Verletzte und 2 Tote in dieser Nacht, ein weiterer Mann starb später an den Folgen der Schüsse, das waren die blutigen Ergebnisse dieses Vorfalls. Das Begräbnis von Willi Großkopf und Wilhelm Heese wurde zu einer der letzten großen Protestaktion gegen die Nazis.

Wir veranstalten Aktionswochen mit denen wir die Menschen zur Auseinandersetzung mit der Geschichte und dem eigenen Handeln bewegen wollen. Verschiedene Aktivitäten wie Workshops, Vorträge, Theater, Stadtspaziergänge oder Lesungen für Erwachsene oder Jugendliche animieren in diesen Projekten zum Mitmachen.

 

Bildungswerk ver.di in Niedersachsen e.V.

Das Bildungswerk der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in Niedersachsen e.V. ist eine vom Land Niedersachsen nach dem NEBG anerkannte, gemeinnützige Einrichtung der Erwachsenenbildung und ist mit seinen 6 Regionalbüros niedersachsenweit aufgestellt. Wir sind rechtlich und ökonomisch unabhängig und unsere Bildungsmaßnahmen stehen allen Erwachsenen unabhängig von einer Gewerkschaftsmitgliedschaft offen. Unsere Bildungsarbeit umfasst Veranstaltungen zu allgemeinen, politischen, beruflichen, kulturellen, sozialen sowie persönlichen Fragestellungen und Themen und ist somit ein ganzheitliches Angebot zur Weiterentwicklung der eigenen Kompetenzen. Weitere Informationen zu unserem Profil und unseren Leitlinien finden Sie unter:

www.bildungswerk-verdi.de/ueber-uns

 

Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK)

wurde 1892 von den späteren Friedensnobelpreisträgern Bertha von Suttner und Alfred Hermann Fried in Berlin gegründet – damit ist die DFG-VK die älteste deutsche Friedensorganisation. Damals wie heute setzt sie sich gegen Krieg und Militär und für Frieden und gewaltfreie Konfliktlosung ein. Aus der Überzeugung, dass Mittel und Ziel sich entsprechen müssen, verfolgt sie Ziele ausschließlich mit gewaltfreien Mitteln: durch Dialog, politisches Lobbying, aber auch gewaltfreie Aktionen bis hin zu zivilem Ungehorsam. In Hannover beschäftigt sie sich seit vielen Jahren mit dem Themen Kriegsdienstverweigerung und Desertion aus historischer und aktueller Perspektive.
Kontakt: hannover.dfg-vk.de Mail: hannover [at] dfg-vk [dot] de

Arbeitskreis Regionalgeschichte e.V.

In Neustadt am Rübenberge fand sich im Jahr 1981 ein Arbeitskreis historisch interessierter BürgerInnen zusammen. In einer Reihe von Publikationen, in Ausstellungen, zahlreichen Veranstaltungen und Radioarbeiten wurde und wird an die Opfer der NS-Diktatur erinnert: Jüdinnen und Juden, Sinti, Mitglieder der Arbeiterorganisationen, ausländische Arbeiter und Arbeiterinnen, Kriegsgefangene u.a. Aber auch die Täter und Nutznießer der Gewaltherrschaft blieben nicht ungenannt. Die immer wieder zu beobachtende Verharmlosung der NS-Diktatur, das Wiederaufleben antisemitischer und rassistischer Propaganda und der zunehmende Militarismus sind Gründe genug, die Arbeit fortzusetzen. https://ak-regionalgeschichte.de