Dokumentationszentrum

Ein „Lernort für Erinnerung und Demokratie“ über die Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft in Hannover ist am Entstehen.

Das Erinnern an die Zeit nationalsozialistischer Herrschaft ist ein ständiger Prozess des Forschens, des Lernens, der Debatte, der gesellschaftlichen Auseinandersetzung. Um aus der Geschichte für die Gegenwart und die Zukunft lernen zu können, müssen wir erst einmal diese Geschichte erlernen und erfahrbar machen. Das ist ein vielschichtiger, nie abgeschlossener Prozess des Forschens und der Vermittlung von Wissen.

Seit 2012 strebte die Landeshauptstadt Hannover in Zusammenarbeit mit den bürgerschaftlichen Geschichts- und Erinnerungsinitiativen und gestützt durch historische Fachkompetenz in einem wissenschaftlichen Beirat energisch und zielführend der Errichtung eines zentralen „Lernortes der Erinnerung und der Demokratie“ entgegen.

Seit dem Frühjahr 2017 steht der untere Teil des Gebäudes der ehemaligen VHS Hannover gegenüber dem Neuen Rathaus als Platz des „Lernort Hannoversche NS-Gesellschaft“ fest. Die Aus- und Umbauarbeiten schreiten voran. Die gestalterische und inhaltliche Konzeption unter dem Leitmotto „MItmachen oder Widerstehen“ wird von der Abteilung städtiche Erinnerungskultur der LHH verantwortet. Innerhalb dieses nun abgesteckten Rahmens ist der Verein Netzwerk bemüht, Impulse und Ideen aus den Reihen seiner Mitglieder zu integrieren. Ein Arbeitsgruppe des Netzwerks koordiniert diese Zusammenarbeit.

Wir laden zur Debatte ein.